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Seppelt Sekt

Seppelt Sekt

 

Hannes Seppelt Georg Dahlen Sandro Dahlen Weingut Jung Dahlen Rheingau

 

Sandro Dahlen:

Hi Hannes, seit 2016 baust du deine Weine für deinen Sekt bei uns im Keller aus, was mir persönlich sehr gut gefällt. Was macht für dich den Reiz unserer Weinberge aus?

 

Hannes Seppelt:

Ich bereite nun schon seit mehreren Jahren Sekt unter meinem eigenen Namen. Über euer Angebot, meine Weine bei euch auszubauen habe ich mich sehr gefreut. Eure Weinberge und insbesondere der Riesling im Honigberg haben mich gereizt und angeregt.

 

Sandro Dahlen:

Angeregt?

 

Hannes Seppelt:

Beim Probieren der Beeren aus dem Honigberg hat mir ihre herzhafte, feine und würzige Art gefallen. Das hat mich angeregt zu versuchen diesen Charakter auf die Flasche zu bringen und zu schauen was passiert.

 

Sandro Dahlen:

Dein aktueller Seppelt Sekt Brut kommt sehr wuchtig daher. Erzähl, was hast du mit ihm angestellt.

 

Hannes Seppelt:

Dieser Riesling war von Anfang an sehr kräftig. Ich hatte die Idee einen sehr cremigen, weichen Schaumwein zu bereiten. Nach der ersten Gärung im Tank leitete ich eine Malolaktischegärung ein bei der aus Apfelsäure, Milchsäure entsteht. So sinkt der Säuregehalt was den Sekt weniger herb wirken lässt, zum anderen bekommt er so seinen weichen Touch. 24 Monate Hefelager auf der Flasche unterstreichen diesen Stil.

 

Sandro Dahlen:

Machst Du wirklich alles von Hand?

 

Hannes Seppelt:

Die Arbeit in meinem Keller in Hochheim ist sehr zeitintensiv. Da ich recht kleine Mengen produziere ist es aber wesentlich einfacher und wie ich finde viel schöner die Arbeiten von Hand zu verrichten. Bis auf das Abfüllen, das ich auf meiner kleinen Anlage erledige, kann ich alle Arbeitsschritte von Hand erledigen. Angefangen beim Abrüttel der Hefe in den Flaschen. Besonders ist das Degorgieren. Hierbei wird die zuvor abgerüttelte Hefe durch Öffnen der Flasche abgetrennt. Im Anschluss kommt der eigentliche Sektkorken und die Agraffe auf die Flasche. Diese Arbeit macht mir wirklich Spaß. Stundenlang stehe ich dann im Keller verrichte meine Arbeit, probiere und kann mir so meine Gedanken machen.

 

Sandro Dahlen:

Bei uns im Weingut ist es ähnlich. Die vielen kleinen Gebinden in denen wir unsere Weine ausbauen ermöglichen es uns die Moste individuell zu vergären und jede Lage separat auszubauen und so ihren eigenständigen Charakter zur Geltung zu bringen. Natürlich haben wir dadurch viel Arbeit. Das ist der Preis den wir zahlen um aus unseren Weinbergslagen das Beste herauszuholen.

 

Hannes Seppelt:

Davon kann ich nur profitieren. Dass ihr mir Zugang zu eurem Keller gebt und wir uns ständig austauschen wenn es um die Weine oder ihre Entwicklung geht freut mich sehr. Gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft voneinander zu lernen kann uns nur weiterbringen. Über unsere Kooperation bin ich sehr glücklich und gespannt was uns die Zukunft bringt.

 

Georg Dahlen:

In diesem Sinne, frohes Schaffen!

 

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